Die Mitarbeiter des WAH Nauen

Das Team des WAH Nauen.


Land Brandenburg: Ministerium für Wirtschaft und Energie.

Unser Projekt ist EFRE gefördert.

Wasser- und Abwasserverband "Havelland"

Einbindung eines Klärgas-BHKW mit vorgelagerter Vorklär- und Faulschlammanlage zur Senkung der CO2-Emissionen.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Brandenburg gefördert.

Der Wasser- und Abwasserverband „Havelland“ (WAH) befasst sich mit einer Erweiterung der Kläranlage Roskow von gegenwärtig 36.000 EW (Einwohnerwerten) auf künftig 49.000 EW.

Die bisher im Wesentlichen aus einer mechanischen Reinigung, 3 Belebungs- und 2 Nachklärbecken, einer Fällmittelstation und 2 Gebläsestationen bestehenden Abwasserbehandlungsanlage wird künftig eine zusätzliche Installation und Intergration eines Klärgas – BHKW mit vorgelagerter Vorklär- und Faulschlammanlage zur Senkung energiebedingter CO2 – Emissionen erfahren.

Die Fördermaßnahme setzt sich aus folgenden Anlagenkomponenten zusammen:

  • Vorklärbecken zum Abzug des Primärschlamms
  • Fettannahme zur Zudosierung der Fette aus dem Klärwerksbetrieb
  • Faulbehälter (Fassungsvermögen ca. 2.500 m3) mit Rührwerk und Treppenturm
  • Rohrkanal und erdverlegte Rohrleitungen zur Verbindung zwischen Faulbehälter und Maschinenhaus
  • Maschinenhaus zur Unterbringung von zwei Blockheizkraftwerken (jeweils mit 70 kWelektrischer und 105 kWthermischer Leistung), der Heizungsanlage, einer Überschussschlammeindickung, einem Wärmetauscher sowie der dazugehörenden Pumpen- und EMSR-Technik
  • Errichtung von Gasspeicher und Gasfackel mit Kondensatwasserschacht, Tischkühler und Gasreinigung

Den Zukauf von Strom will der WAH durch die Errichtung eines Schlammfaulung mit nachgeschalteten Blockheizkraftwerken am Standort Roskow und damit weg von der aeroben zur anaeroben Schlammstabilisierung deutlich verringern. Mehr als ein Drittel des benötigten Strom für die Kläranlage Roskow kann der Verband dann aus dem anfallenden Klärschlamm selber produzieren. Für die Maßnahme erhält der WAH 4,88 Mio € Fördermittel vom Land Brandenburg.

Die Fördermittel werden auf der Grundlage der „Richtlinie des Ministerium für Wirtschaft und Energie zur Förderung von Maßnahmen zur Senkung energiebdingter CO2 – Emissionen im Rahmen der Umsetzung der Energiestrategie des Landes Brandenburg (RENplus2014-2020)“ bereitgestellt und ausgereicht. Die Förderung wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Die Realisierung der Maßnahme erfolgt im Zeitraum von März 2019 bis Juni 2022.

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