Klimaschutzkonzept zur klimaschonenden Abwasserbehandlung auf der Kläranlage Nauen

Am 14.02.2018 hat der Wasser- und Abwasserverband "Havelland" (WAH) mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit das Projekt Klimaschutzteilkonzept Klimaschonende Abwasserbehandlung begonnen.
Ziel ist es hierbei, Energieeinsparpotenziale auf der Kläranlage Nauen zu erfassen, zu bewerten und geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um mit diesen Potenzialen die Energieverbräuche und damit den Ausstoß von Treibhausgasen im Sinne der Energiewende zu verringern.

Die Unterstützung kommt aus den Mitteln der nationalen Klimaschutzinitiative. Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Bei der Umsetzung des Projektes wurde die Ausgangslage der Kläranlage Nauen bewertet, Daten erfasst und ausgewertet, Energie- und Treibhausgasbilanzen erstellt und geeignete Maßnahmen entwickelt.

Im Ergebnis wurden Maßnahmen entwickelt, die als Grundlage für spätere Teil- oder Gesamtumsetzungen dienen können. Hierbei konnten eine Vielzahl von Maßnahmen erarbeitet und innovative Ideen zur Verbesserung der Energieeffizienz auf der Kläranlage aufgezeigt werden.

Das Projekt

Förderkennzeichen: 03K06671
Projektzeitraum: Februar 2018 bis September 2019
Der Wasser- und Abwasserverband "Havelland" (WAH) hat die Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes für Klimaschonende Abwasserbehandlung in Auftrag gegeben. Gefördert wurde dieses durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.
www.bmu.de

Bewilligende Stelle: Projektträger Jülich
www.ptj.de

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